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Haus ohne Spuren is

Viktor Arnar Ingólfsson

Erschienen: Lübbe (05/2007)
Original: Engin spor (2006)
Aus dem Isländischen: Coletta Bürling
ISBN: 3-404-92252-2 (tb)

Haus ohne Spuren Cover

Besprechung von nordische-krimis.de

Haus ohne Spuren ist bereits das dritte Werk von Viktor Arnar Ingólfsson in Deutsch. Die Geschichte spielt Anfang der 70er Jahre in Reykjavík, der Hauptstadt Islands.

Kommissar Halldór und sein Team untersuchen den Tot von Jakob Kieler junior, der erschossen in der Villa seiner Familie aufgefunden wird. Im Haus werden Tagebücher von Jakob Kieler senior gefunden, dem im Sommer 1945 ein sehr ähnliches Schicksal zuteil wurde. Sein Tod wurde nie aufgeklärt und so erhält Halldórs Kollegin Hrefna die Aufgabe diese Tagebücher nach Hinweisen zu durchsuchen - vielleicht lösen sich ja so beide Fälle.

Der Leser des Krimis liest abwechselnd die wichtigsten Passagen der Tagebücher von 1910 bis 1954 und die Schilderung der Polizeiarbeit. Die zwei Handlungsstränge laufen zur Lösung des Falles zusammen.

Die Tagebücher beschreiben die Bessenheit des Ingenieurs Jakob Kieler senior eine Eisenbahn in Island zu errichten. Das Vorhaben scheitert im Buch und in Realität gehört Island zu den wenigen Ländern der Welt ohne eine Eisenbahn.

Sein Sohn Jakob Kieler junior seinerseits ist von der Idee besessen die Villa der Familie als Museum zu erhalten.

Viktor Arnar Ingólfsson hat bewusst einen ruhigen Erzählstil gewählt, der mit interessanten Details zweier Weltkriege und deren Auswirkungen auf Island gewürzt ist. Trotzdem gelingt es dem Autor, den Leser gebannt bei der Stange zu halten und am Ende gehörig zu überraschen.

Kurz: Ein detailierter Krimi mit Geschichtshintergrund und einer überraschenden Lösung

- mk

Klappentext

Mitte der 70er-Jahre: Ein Mann wird tot in seiner Villa in einem vornehmen Reykjavíker Stadtteil aufgefunden. Erschossen. Die Kriminalpolizei nimmt die Ermittlungen auf. Es zeigt sich, dass der Mord von Jakob Kiefer jr. exakt den Umständen entspricht, unter denen sein Vater dreißig Jahre zuvor und im gleichen Haus zu Tode kam. Der Mord wurde damals nicht aufgeklärt. Es fanden sich keinerlei Spuren, keinerlei Hinweise auf ein Motiv.

Der Vater, ein Bewunderer des europäischen Eisenbahnnetzes, hatte davon geträumt, auch auf Island Gleise verlegen zu lassen. Doch kurz bevor er seinen Traum verwirklichen konnte, wurde er umgebracht. Hat der Tod seines Sohnes dreißig Jahre später den gleichen Hintergrund?
Ein hochspannendes Mordrätsel aus Island!

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